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Bredelar. Auch im vergangenen Jahr ist im und am Kloster Bredelar viel geschehen und es geht weiter. Einen Ausblick gab der
1. Vorsitzende des Fördervereins Kloster Bredelar, Dr. Franz-Josef Bohle, bei der Jahreshauptversammlung. Obwohl die
Aufgabe „Neues Leben im alten Kloster“ mit der Gründung der „Begegnungs- und Kulturzentrum Kloster Bredelar gGmbH“ Mitte
letzten Jahres an deren Geschäftsführerin Marita Veith sowie ihre Mitarbeiter Silvia Brinkmann und X Lübke abgegeben werden konnte, hat der Förderverein immer noch viele Aufgaben zu erfüllen. So steht unter anderem die Außengestaltung vor der Abteikirche und dem Westflügel an. Der erste Spatenstich wird am 12. Mai erfolgen. Außerdem wird der Westflügel weiter ausgebaut. Die Zuschüsse für die Projekte in Höhe von insgesamt 166.500 vom Kreis, der NRW-Stiftung, der Denkmalförderung des NRW-Ministeriums sowie von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz bekommt der Förderverein, ohne die Stadt zu belasten. Schon lange, aber nun immer mehr konzentriert sich der Vorstand auf die Entwicklung von Nutzungsmöglichkeiten für den nichtöffentlichen Teil und auf die Suche nach Investoren. 25 Alternativen sind 2006 einmal aufgelistet worden und werden nun nach und nach verfolgt und diskutiert. So wären ein Wohnstift, ein Hotel, ein Schulungszentrum oder ein Museum denkbar. Dies alles sind „große“ Lösungen, für die große Investoren notwendig wären. Als Alternativkonzept wird nun aber auch an ein schrittweises Vorgehen mit verschiedenen Investoren als „kleine“ Lösung gedacht. Den Anfang soll die Einrichtung einer „gehobenen Gastronomie“ machen, auch hierfür werden zurzeit Investoren gesucht.
Von ersten Erfolgen konnte die Geschäftsführerin der gGmbH berichten: Rund acht Gruppen nutzen die Räume des Klosters regelmäßig und auch die Veranstaltungen werden nach und nach mehr. Im Jahr 2008 waren es 54, im Jahr 2009 schon 84, für dieses Jahr sind bereits 97 gebucht. Dazu gehören eigene Veranstaltungen, aber auch solche von Fremdveranstaltern wie dem Kulturring Marsberg oder dem Sauerland Herbst. Vieles ist in der Planung, so könnte es in Zukunft eine Kaberettreihe geben, Open-Air-Konzerte im Innenhof oder eine Veranstaltung mit Jugendbands. Auch für private Veranstaltungen wie Taufen, Konfirmationen oder Hochzeiten nehmen die Buchungen zu. Bereits 15 standesamtliche Trauungen haben im Kloster Bredelar stattgefunden, weitere 13 sind geplant. Eine sehr erfolgreiche Neueinführung sind die Klosterbrunches. Demnächst soll die weitere Akquise für „Neues Leben im alten Kloster“ mit Flyern erfolgen. Ebenfalls viel Positives hatte Walter Klose vom Friedenskonvent zu berichten. Veranstaltungen wie die „Gottesbilder“ im März aber auch viele Workshops und regelmäßige Gebete füllen das Kloster auf eine wieder andere Art mit Leben.
Zu wählen war bei der Generalversammlung aufgrund des tragischen Todes von Hubertus Steinhoff im Dezember ein neuer Kassierer. Manuela Köhne hatte die Aufgaben seit Jahresbeginn bereits kommissarisch übernommen und auch den Kassenbericht abgegeben. Die Versammlung wählte sie einstimmig zur neuen Kassiererin des Fördervereins. Text/Foto: Mander
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