| 07.08.2010 | 6000. Besuchergruppe im Kilianstollen |
![]() Die Gruppe der Pfarrjugend aus Köln vor dem Eingang des Kilianstollens mit den Führern vom Heimatbund (mit Helmen) und dem Geschäftsführer des Marsberger Stadtmarketings Rüdiger Nentwig (2. von links) |
Marsberg. Es ist immer wieder einen Ausflug wert: das Besucherbergwerk „Kilianstollen“ in der Mühlenstraße. Auch von weit
her kommen die Besuchergruppen und nicht ohne Stolz konnte der Geschäftsführer des Marsberger Heimatbundes, Dieter Köchling,
jetzt eine runde Zahl verkünden. Die Pfarrjugend am Südkreuz in Köln war vergangene Woche die 6000. Gruppe, die seit 1984
eine Führung gebucht hat. Statt Blumen konnte sich der Leiter darüber freuen, dass er 20 Prozent Rabatt auf den eigentlichen Eintrittspreis der Gruppe bekam. 48 Jugendliche und ihre 12 Leiter gingen für eine mittlere Führung von rund anderthalb Stunden unter Tage. Es hat sich aber auch optisch etwas verändert am Kilianstollen. Die Arbeiten an der Erweiterung des Lampenhauses gehen zügig voran. Damit erfüllt sich der Wunsch des Heimatbundes, den akuten Platzmangel zu beheben. Wenn der Anbau fertig ist, können die Besucherführungen im geschlossenen Raum wetterunabhängig beginnen. Es wird eine Video-Animation zur Lagerstättenkunde geben, die auch umfassend über die frühere Arbeit der Bergleute sowie die Geologie des Kilianstollens informiert. Realisiert werden konnte das Projekt, weil es im Rahmen des LEADER-Programms mit 26.500 Euro gefördert wird. Bei der erforderlichen Kofinanzierung durch den Heimatbund halfen die NRW-Stiftung, die Sparkasse Paderborn, die Volksbank und die Stadt. Für die spätere Ausstattung des Gruppenraumes mit entsprechenden technischen Geräten hat der Hochsauerlandkreis bereits einen Zuschuss von 3.000 Euro zugesagt. Text/Foto: Mander |