09.06.2010 Großes Interesse an den Kliniken




Marsberg. Sie sind mit Marsberg verbunden, wie kaum etwas anderes: die LWL-Kliniken. Doch so mancher Marsberger hat sie noch nie von innen gesehen. Am Tag der offenen Tür gab es jetzt wieder einmal die Möglichkeit, das zu ändern und sich ein Bild zu machen, was an den beiden Standorten angeboten wird. Sehr viele Menschen haben diese Möglichkeit genutzt. Am Weist gab es in den Klinikstationen für Suchtkranke, Allgemeinpsychiatrie und Geronto-Neuro-Psychiatrie Führungen. Die Oberärzte der Stationen informierten in Vorträgen über die Arbeit dort. Im Pflegezentrum wurden Ausbildungsmöglichkeiten erläutert.
In der Bredelarer Straße fand in der Festhalle ein Rahmenprogramm mit Auftritten des Familienzentrums Kindertagesstätte am Rennufer, des Jugendorchesters des Musikvereins Marsberg sowie der Shanti Singers statt. Auch an diesem Standort hatten viele Stationen ihre Türen geöffnet. Die Besucher konnten sich zeigen lassen, wie mit Autisten gearbeitet wird oder wie Therapiereiten abläuft. Auf der Station der Borderline-Patienten war zu erfahren, dass die so genannte DBT (Dialektisch-Bahaviorale Therapie) überhaupt nur an drei Orten in Deutschland angewendet wird. Überall auf dem Gelände beider Standorte gab es Aktionen für Kinder: Hüpfburgen, Dosenwerfen, Kinderschminken und vieles mehr. Beim riesigen Menschenkicker gewann die Mannschaft der Hauptschule in Marsberg. Das große Finale fand ebenfalls in der Festhalle am Standort Bredelarer Straße statt. Der Traumzirkus, der inzwischen weit über die Grenzen Marsbergs hinaus bekannt ist, sorgte wieder für Begeisterung. Menschen mit und ohne Behinderungen feierten gemeinsam den Ausklang des erfolgreichen Tages. Text/Fotos: Mander