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Verabschiedet wurden Reinhard Becker (SPD), Michael Berg (Wir für Marsberg), Peter Bilstein (CDU), Hartmut Chlebik (SPD),
Karl-Heinz Engelhardt (CDU), Norbert Nolte (Bürgergemeinschaft), Wilhelm Schlenke (Bürgergemeinschaft), Johannes Schlömer
(CDU), Elmar Schröder (CDU), Johannes Schröder (Grüne), Bernhard Sieren (SPD) und Helmut Willeke (SPD). Sie alle erhielten
entsprechend der Länge ihrer Ratszugehörigkeit Geschenke. Besonders hervorgehoben hat Bürgermeister Hubertus Klenner dabei den ausscheidenden Ratsherr Alfons Scholle: „Seine kommunalpolitische Vita ist so herausragend, dass man sie besonders unterstreichen muss“. Nahezu 40 Jahre hat er sich in der Politik engagiert. Er war von 1979 bis 1989 Bürgermeister, von 1989 bis 1994 und 2004 bis 2009 stellvertretender Bürgermeister. Ohne ihn stände die Stadt heute nicht da, wo sie sei, so Hubertus Klenner weiter. Er habe seine Meinung offen und ehrlich gesagt, seine Kollegen auch mal zur Ordnung gerufen und sei hätten auf ihn gehört. Alfons Scholle selbst appellierte an die zukünftigen Ratsherren, sie mögen bei allen Schwierigkeiten auch miteinander nie das Wohl der Stadt Marsberg aus den Augen verlieren.
In dieser Sitzung war auch der Wahlprüfungsausschuss zu bilden. Ausschussvorsitzender ist Frank-Peter Folcz, sein Stellvertreter ist Eberhard Banneyer. Weitere Mitglieder sind Franz-Josef Weiffen für die Marsberger Bürgergemeinschaft (Stellvertreter Friedhelm Bracht) sowie Bernd Dinkelmann (SPD) mit seinen beiden Stellvertretern Jan Stoop und Herbert Kümmel.
Auf der Tagesordnung stand ein weiterer wichtiger Punkt: eine Änderung der Hauptsatzung. Nach langen Diskussionen waren sich die Fraktionen einig, dass auch Niedermarsberg nach vielen Jahren wieder einen Ortsvorsteher braucht. Die SPD hatte sogar angeregt, aufgrund der großen Einwohnerzahl und der vielfältigen Aufgaben zwei Ortsvorsteher einzusetzen. Doch die bürgerliche Koalition argumentierte, dass es vor zehn Jahren sogar einen Bezirksausschuss gegeben habe, der aber nicht viel zustande gebracht hätte, so dass man es nun erst einmal mit einem Ortsvorsteher versuchen wolle. Die Änderung der Hauptsatzung dahingehend, dass Niedermarsberg einen Ortsvorsteher hat, wurde dann auch mit zwei Enthaltungen beschlossen.
Zum Ende der konstituierenden Ratssitzung meldeten sich die beiden neuen Fraktionsvorsitzenden Eberhard Banneyer (CDU), der Elmar Schröder abgelöst hat, und Peter Prümper (SPD), der Herbert Kümmel abgelöst hat, zu Wort und betonten, dass beide Seiten bei allen Kontroversen konstruktiv miteinander arbeiten wollten. Selbst nach dem größten Streit solle man so auseinandergehen, dass man immer noch miteinander reden könne. Für Marsberg. Text/Fotos: Mander
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