| 19.07.2010 | Pflegezentrum erhält KTQ-Rezertifizierung |
![]() Margarete Weber, Vertreterin des LWL in Münster, Josef Spierz, kaufmännischer Direktor der Marsberger LWL-Einrichtungen, Einrichtungsleiter Eyk Schröder, Pflegedienstleiter Bernd Pape und Gesine Dannenmaier, Geschäftsführerin der KTQ-GmbH (von links) bei der Übergabe des Zeritfikates |
Marsberg. Vor drei Jahren war das LWL-Pflegezentrum „Haus Stadtberge“ die erste Einrichtung der stationären Altenhilfe die von der KTQ-GmbH zertifiziert wurde. Jetzt erhielt es, ebenfalls als erste Einrichtung in Deutschland, die Rezertifierung. Das KTQ-Zertifizierungsverfahren ist ein spezifisches Zertifizierungsverfahren für das Gesundheitswesen. Es ist ein freiwilliges Verfahren und basiert auf einer Selbst- und Fremdbewertung nach spezifischen von Praktikern entwickelten Kriterien, die sich auf die Bewohnerorientierung, die Mitarbeiterorientierung, die Sicherheit, das Informationswesen, die Führung und das Qualitätsmanagement der Einrichtung beziehen. Die Geschäftsführerin der KTQ-GmbH in Berlin, Gesine Dannenmaier, ließ es sich nicht nehmen, das Zertifikat über die erfolgreiche Rezertifizierung selbst zu überreichen. Damit habe die Marsberger Einrichtung „noch einen drauf gesetzt“. Eine Rezertifizierung sei immer noch etwas schwieriger als die Erstzertifizierung, weil gezeigt werden müsse, dass die Kriterien kontinuierlich erfüllt würden. Zudem würden die Qualitätskriterien, die erfüllt werden müssen, regelmäßig weiterentwickelt. Schon vor drei Jahren sei sie begeistert gewesen, wie gut die Marsberger Einrichtung die Kriterien erfüllt hätten, in den letzten drei Jahren habe man sich darauf nicht ausgeruht, sondern sei eher noch besser geworden. Hier werde nicht nur nach theoretischen Vorschriften gehandelt, die Vorgaben würden im Leben mit den Bewohnern umgesetzt. Die Menschen würden als eigene Persönlichkeit gesehen, gefördert und unterstützt. Die Marsberger Einrichtung sei ein „Vorzeigemodell“. Auch sie selbst nenne das Pflegezentrum immer wieder bei anderen Zertifizierungen als positives Beispiel. Dass die Marsberger sich auch jetzt nicht ausruhen wollen, zeigt sich in ihrem Wunsch nach einem Neubau. „In dem alten Gebäude hier sind einfach die Grenzen erreicht. Zudem ist ein kleiner Teil der Bewohner an der Bredelarer Straße untergebracht. Wir Mitarbeiter würden uns freuen, wenn bald ein moderneres Haus gebaut würde, in dem alle Bewohner untergebracht werden können und in dem die Qualität noch weiter verbessert werden kann“, so Pflegedienstleiter Bernd Pape. Text/Foto: Mander |