| 29.06.2010 | Schneller fit mit Galileo Vibrationstraining |
![]() Physiotherapeutin Ulrike Gizewski trainiert mit dem siebenjährigen Daniel am Galileo, um seine Knochen zu stärken |
Marsberg. Nur vier Minuten trainieren und das gleiche Ergebnis erzielen wie mit einem 10.000-Meter-Lauf? Kaum vorstellbar. Laut Professor Dr. Dieter Felsenberg von der Charité in Berlin ist das aber möglich: mit dem Galileo Vibrationstraining. Das Gerät wurde vor rund 20 Jahren für die Raumfahrt entwickelt, damit die Astronauten in der Schwerelosigkeit ihre Muskelkraft nicht verlieren. Die patentierte, seitenwechselnde Vibration der Trainingsplattform simuliert mit ihrer Wippbewegung den menschlichen Gang. Das Training ist sehr nah am natürlichen Bewegungsmuster und belastet die Gelenke und die Wirbelsäule nur minimal. Seit vielen Jahren wird Galileo in den Bereichen Therapie, Prävention, Fitness und Leistungssport erfolgreich eingesetzt. Aktives Rückentraining ist ebenso möglich wie Beckenbodentraining und Osteoporose- sowie Sturzprophylaxe. Die Muskulatur wird gekräftigt, Verspannungen werden gelockert, Koordination und Balance verbessert und vieles mehr. Wie das genau funktioniert, erklärt Frank Bender anschaulich an seinem neuen Gerät am Mittwoch, dem 7. Juli ab 19.30 Uhr in den ProForma-Räumen am Dütlingstalweg. Zu dem Informationsabend sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Sollte die Deutsche Fußballnationalmannschaft an diesem Abend im Halbfinale der Weltmeisterschaft stehen, findet die Veranstaltung eine Stunde früher, also um 18.30 Uhr, statt. Text/Foto: Mander |