
|
Marsberg. Drei Wegekreuze im Eigentum der Propsteigemeinde hatten eine Restaurierung dringend nötig, der erste Schritt ist
nun getan. Die Arbeiten am Kreuz beim Friedhof in Niedermarsberg sind abgeschlossen. Durchgeführt hat die umfangreichen
Arbeiten der Marsberger Diplom-Restaurator Chris Theile, mit Hilfe von Heinz Westemeyer und Reinhard Schulte, im Auftrag
der Propsteigemeinde. Das rund 150 Jahre alte Kreuz strahlt nun wieder in altem Glanz. Zunächst musste eine zu moderne
Acryllackierung, die vor einigen Jahren aufgebracht worden war, entfernt werden. Sie hatte das Kreuz eher weiter zerstörte,
als es zu schützen. Die Arme des Korpus waren lose und das Dach marode. All das ist nun wie neu. Außerdem hat das Wegekreuz ein sturmsicheres Fundament erhalten. Die Laterne, die fast nicht mehr zu retten war, ist ebenfalls wieder hergerichtet. Dass die nicht unerheblichen Kosten aufgebracht werden konnten, ist einer Schenkung von Freda Lothringer aus dem Jahre 1982 zu verdanken. Sie hatte der Gemeinde 10.000 Euro geschenkt, mit der Auflage das Geld für die Instandhaltung des Kreuzes, das ihre Vorfahren gestiftet hatten, zu verwenden. Um die beiden weiteren Kreuze an der Josefskapelle und an der B7 an der Straße „Zur Hardt“ ebenfalls restaurieren zu können, werden dringend Spenden benötigt. Das Spendenkonto lautet 6000467900 Bankleitzahl 40069266 bei der Volksbank Marsberg. Inhaber ist die Propsteigemeinde, als Betreff bitte „Spende Wegekreuze“ angeben, Spendenquittungn können erteilt werden. Text/Foto: Mander
|