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Aktuelles aus Marsberg

Feuer in Keller

Marsberg. Zu einem Brand in einem Keller mussten am vergangenen Freitag die Feuerwehren aus Marsberg und Obermarsberg sowie der Rettungsdienst ausrücken.

Im Keller eines Wohngebäudes kam es zu einem Brand in unmittelbarer Nähe eines Ofens. Dort hielt sich zum Zeitpunkt des Brandausbrauchs ein älterer Mann auf, der sich nicht mehr allein retten konnte. Insgesamt fünf Personen mussten von der Feuerwehr aus dem Gefahrenberreich gerettet werden. Gegen 15.25 ging bei den Feuerwehrleuten aus Marsberg und Obermarsberg der Alarm ein, unklare Rauchentwicklung wurde gemeldet. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle stellte sich die Lage als Kellerbrand dar, insgesamt fünf Personen waren Rauchgas ausgesetzt. In unmittelbarer Nähe eines Ofens im Keller kam es zu dem Feuer, Holzstücke und ein Holzstuhl gerieten in Brand. Deutliche Rauchentwicklung war die Folge. Ein Hausbewohner hielt sich in der Nähe des Brandherds auf, als das Feuer ausbrach. Glücklicherweise bemerkten Nachbarn und Angehörige den Schadensfall frühzeitig. Diese setzten den Notruf ab und unternahmen eigene Rettungs- und Löschversuche. Dadurch konnte die im Keller befindliche Person aus dem unmittelbaren Gefahrenbereich gezogen werden. Unter schwerem Atemschutz retteten die Einsatzkräfte der Feuerwehr den Mann aus dem Keller. Die insgesamt fünf beteiligten Personen wurden in einem Nachbarhaus in Sicherheit gebracht und dort von Einsatzkräften des Rettungsdienstes auf eine Rauchgasentwicklung untersucht. Eine der betroffenen Personen wurde vorsorglich ins Marsberger Krankenhaus gebracht. Den Brand konnten die Feuerwehrleute, ebenfalls unter Atemschutz, binnen kürzester Zeit löschen, ein Kleinlöschgerät und ein C-Rohr waren ausreichend. Das Feuer war glücklicherweise nur kleineren Umfangs und breitete sich auch nicht weiter aus. Der Brandrauch breitete sich dagegen im gesamten Gebäude aus, so dass Keller und Wohnbereich mit Hochdrucklüftern gelüftet wurden. Mit Messgeräten wurden anschließend die betroffenen Bereiche kontrolliert. Die Messungen ergaben glücklicherweise, dass die Bewohner in ihr Haus zurückkehren konnten. Insgesamt lief der Einsatz glimpflich ab, so die Bilanz der Feuerwehr. Etwa 40 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren unter der Leitung von Frank Steker etwa anderthalb Stunden im Einsatz.