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Aktuelles aus Marsberg

Über drei Millionen aus Bundesprogramm fließen nach Marsberg

Marsberg (ma). Im vergangenen Jahr hatte sich die Stadt beim Bund um Fördermittel aus dem Bundesprogrammes „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ beworben.

Nachdem die Entscheidung mehrmals verschoben worden war, kam heute die gute Nachricht aus Berlin: Marsberg hat den Zuschlag erhalten. Das teilten die heimischen Bundestagsabgeordneten Prof. Dr. Patrick Sensburg und Dirk Wiese heute mit. Sensburg: „Die Entscheidung des Haushaltsausschusses ist eine tolle Nachricht für die Stadt Marsberg und die Region. Mit der Unterstützung des Bundes können nun endlich die Sportstätten saniert werden und bleiben damit den Bürgerinnen und Bürgern Marsbergs, sowie den vielen Sportvereinen und Schulen erhalten. Darüber hinaus bekommen die Stadtbücherei und das Stadtarchiv eine neue Heimat." Er überbrachte Marsbergs Bürgermeister Klaus Hülsenbeck die Entscheidung des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestags nach der Sitzung. Sensburg hatte den Antrag der Stadt Marsberg in den vergangenen Monaten immer wieder in zahlreichen Gesprächen mit dem Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat, sowie den Mitgliedern des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestags unterstützt. Auch Dirk Wiese freut sich sehr über den großen Geldsegen vom Bund für die Sanierung verschiedener städtischer Einrichtungen in Marsberg. Die kräftige Finanzspritze in Höhe von 3.046.500,00 Euro sind 90 Prozent der erforderlichen Mittel, die restlichen zehn Prozent in Höhe von 338.500,00 Euro muss die Stadt Marsberg aus Eigenmitteln aufbringen. „Ich bin sehr begeistert, dass Marsberg von dem Bundesprogramm richtig stark profitieren kann! Das Maßnahmenpaket ist sehr vielfältig und kann ab sofort umgesetzt werden. Gerade Schwimmbäder stellen einen bedeutsamen Teil der kommunalen Daseinsvorsorge dar. Hier können Kinder und Jugendliche schwimmen lernen, man kann Menschen aus der eigenen Gemeinde treffen und gerade für Familien sind sie unverzichtbar für die Gestaltung von regelmäßigen Freizeitaktivitäten. Die Erhaltung dieser grundlegenden Infrastruktur ist daher von starker Bedeutung für Marsberg“, erklärt Dirk Wiese.