Sie befinden sich hier:
 

Aktuelles aus Marsberg

Scheunenbrand in Essentho: Wehren im Einsatz

Essentho. Ein Vollbrand einer Scheune rief gestern am späten Nachmittag die Feuerwehren aus Essentho, Meerhof, Oesdorf, Westheim und Marsberg auf den Plan, ebenso Polizei und Rettungsdienst.

Aus noch ungeklärter Ursache brannte eine Scheune im Marsberger Ortsteil Essentho komplett nieder. Personen kamen bei dem Vorfall nicht zu Schaden, die in der Scheune untergebrachten landwirtschaftlichen Geräte waren aber nicht mehr zu retten. Etwa 60 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren bis in die Abendstunden vor Ort, die Kriminalpolizei wird Ermittlungen zur Brandursache aufnehmen. Gegen 18 uhr gab es zunächst Alarm für die Feuerwehren aus Essentho, Meerhof, Oesdorf und Marsberg. Gemeldet wurde ein Scheunenbrand in Essentho in Nähe der Sportanlagen. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand diese bereits in Vollbrand. Umgehend wurde ein Löschangriff vorbereitet, als besonders aufwändig stellte sich aber die Wasserversorgung heraus, da sich die Einsatzstelle außerhalb des Ortes befand. Daher wurden weitere Einsatzkräfte aus Westheim und Marsberg alarmiert. Unter der Leitung von Wehrleiter Josef Straub wurden mehrere Einsatzabschnitte gebildet: Wasserversorgung, Brandbekämpfung, Bereitstellung und rettungsdienstliche Versorgung. Die Wasserversorgung wurde aus einem Unterflurhydranten in der Nähe und vom Gelände eines mehrere hundert Meter entfernten Industriebetriebs hergestellt. Dies übernahmen Einsatzkräfte aus Essentho, Westheim und Oesdorf sowie der Löschzug Marsberg. Die Löschgruppen aus Meerhof und Essentho übernahmen die Brandbekämpfung. Zur Brandbekämpfung wurden zeitweise vier Rohre vorgenommen, die Einsatzkräfte gingen dabei unter Atemschutz vor. Der Einsatz von Netzmitteln stellte sich dabei als höchst effektiv heraus. Mittels Zumischer wurde dem Löschwasser Schaummittel zugefügt, was die Löschmaßnahmen erheblich beschleunigte: Binnen kurzer Zeit war der Brand unter Kontrolle, bereits nach einer knappen Stunde konnte mit Nachlöscharbeiten begonnen werden. Dazu wurde ein Bagger eingesetzt, mit dem das Brandgut auseinandergezogen und abgelöscht werden konnte. Eine Ausbreitung des Brandes auf das angrenzende Stoppelfeld konnte verhindert werden. Das Feuer blieb auf die Scheune begrenzt. Auch Rettungsdienst und DRK waren zur Eigensicherung der Einsatzkräfte vor Ort, mussten aber nicht tätig werden. Die Polizei nahm bereits an der Einsatzstelle Ermittlungen zur Brandursache auf.