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Aktuelles aus Marsberg

Zweiter Teil: Rund um den Ring Padberg

Padberg. Das Wanderkonzept „Kreuze-Klippen-Heimat“ des Fördervereins RING PADBERG ging auch in diesem Jahr wieder voll auf.

Diesmal startete im Zuge der Marsberger Wanderwochen der zweite Teil der beliebten Wanderung. „Kreuze-Klippen-Heimat“ steht für Spiritualität, Landschaften und Heimatgeschichte. Diese Kombination macht die Wanderung aus, und ist somit für Wanderer aus nah und fern interessant. Beide Teile von „Kreuze-Klippen-Heimat“ zusammen ergeben eine Tour nahezu entlang der Padberger Gemarkungsgrenze. Also einmal um den Ring Padberg. Insgesamt zehn Kreuz-Stationen wurden nun beim zweiten Teil auf 17,5 Kilometern erwandert. An jeder Station gab es neben einem Bibelvers auch eine Geschichte oder ein Gebet. Außerdem wurden der Sinn und Zweck, bzw. die Geschichte des jeweiligen Kreuzes erklärt. So gab es unter anderem Gipfelkreuze, Feldkreuze, gelobte Kreuze oder auch Kreuze, die auf ein Unglück hinweisen. Knapp 30 Wanderfreunde machten sich mit dem zertifizierten Wanderführer Reinhard Becker auf den Weg, um den Spuren der Padberger Raubritter zu folgen. Vorbei an der über 1.000 Jahre alten Kirche St.-Petrus wurde der Alte Hagen erklommen. Dort auf 516 Meter Höhe stand früher die imposante Alte Burg der Herren von Padberg. Durch die dunklen Wälder des Hagens ging es dann zum Schloss Padberg. Insgesamt gab es viele Informationen aus der Padberger Geschichte für die Wanderer. Entlang des alten Kreuzweges wanderte die Gruppe dann ins Tal der Hoppecke, vorbei am Weißen Brunnen und am Judenfriedhof. Durch das Leintal mit Bergbauspuren ging es zurück in die Padberger Gemarkung, zum Feldkreuz und in die Heide. Ziel war der höchste Berg Padbergs, der Raumberg mit 518 Metern. Die höchste Erhebung am Hessinghausen mit 571 Metern war nur einen Steinwurf entfernt. Weiter führte die Wanderung vorbei an Klippen und einem Wildgehege zum Brand. Dort auf dem alten Padberger Sportplatz wurde nun die Mittagspause abgehalten. Das Team von RING PADBERG hatte sich wieder einiges einfallen lassen, um die hungrigen Wanderer zu erfreuen. Zusätzlich boten sich hier natürlich herrliche Aussichten auf den Ring Padberg. Nach der Pause führte die Wanderung auf die Spuren des alten Kirchweges, und man erreichte die dortige Wanderhütte, mit einem spektakulären Ausblick auf den Diemelsee und das Hochsauerland. Den nächsten Stopp gab es an der Scheune des örtlichen Karnevalvereins PVC. Dort wurden alle mit einem Schnäpschen und einigen Anekdoten versorgt, bevor es bergab durch den Kahlenberg ins romantische Diemeltal ging. Auf verschlungenen Pfaden führte der Weg zur Wüstung Buringhausen, dort wurde eine Kaffeepause eingelegt. Bei launigen Gesprächen, Kaffee und Kuchen ließ man es sich gut gehen. Außerdem konnte geklärt werden, was das sibirische Eichhörnchen mit dem Padberger Wappen zu tun hat. Ein kleiner Ausflug in die Heraldik. Die letzte Etappe führte zum ehemaligen Sägewerk und zur Obermühle. Da der Mühlenkobold an diesem Tag mal wieder nicht zu Hause war, bestieg man erneut den Alten Hagen zum Ring Padberg. Den Abschluss fand diese Wanderung in der Neuen Kirche St.-Maria-Magdalena, in der die Padberger Spielleute ein kleines Konzert für die müden Wanderfreunde gaben. Wanderführer Reinhard Becker bedankte sich bei allen Teilnehmern dieser äußerst harmonischen Gruppe. Entsprechend wird es auf jeden Fall auch zukünftig geführte Wanderungen um Padberg und im Naturpark Diemelsee geben. Es laufen bereits die Vorbereitungen für 2020.