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Aktuelles aus Marsberg

Besuche im Krankenhaus wieder möglich

Marsberg. Ab Mittwoch, den 20 Mai, dürfen Patienten, die im St.-Marien-Hospital Marsberg stationär behandelt werden, wieder Besuch empfangen.

Das Krankenhaus folgt damit den Empfehlungen der Landesregierung NRW. „Wir freuen uns, dass wir im Zuge der Lockerungen nun auch im Marsberger Krankenhaus wieder schrittweise und zunächst vorsichtig Besuche zulassen und so für unsere Patienten und ihre Angehörigen die Situation angenehmer gestalten können“, sagt Heinrich Lake, stellvertretender Hausoberer im St.-Marien-Hospital Marsberg. Patienten dürfen eine Person benennen, die über die gesamte Dauer des Aufenthaltes zu Besuch kommen darf, und zwar für 30 Minuten pro Tag. Die Besuchszeit ist begrenzt auf die Zeit zwischen 14 und 18 Uhr. Dr. Ralf Beyer, Ärztlicher Direktor, appelliert an die Besucher: „Bitte helfen Sie mit, unsere Einrichtung frei von Infektionen zu halten, damit wir die Gesundheitsversorgung für Marsberg und das östliche Hochsauerland sicherstellen können. Desinfizieren Sie sich bei Betreten des Krankenhauses die Hände und achten Sie überall – auch am Krankenbett – darauf, die Abstandsregel von mindestens anderthalb Metern einzuhalten. Bitte tragen Sie auch während der gesamten Dauer des Aufenthaltes einen Mund-Nasen-Schutz. Bei Erkältungssymptomen sollten Sie auf einen Besuch verzichten.“ Für zusätzliche Sicherheit soll zukünftig eine automatische Fiebermessstation sorgen. Die Besucher werden am Empfang gebeten, eine Erklärung auszufüllen, den Besuchszeitpunkt zu dokumentieren und Kontaktdaten zu hinterlassen, damit im Falle eines Falles Kontaktpersonen nachverfolgt werden können. Die Dokumente können auch schon vorab auf der Internetseite des Krankenhauses heruntergeladen werden. Der Zutritt ist nach wie vor nur über den Haupteingang möglich. Alle Nebeneingänge sind bis auf weiteres geschlossen, die Wegeführung ist so aufgebaut, dass möglichst kein „Gegenverkehr“ herrscht. Die Cafeteria bleibt weiterhin geschlossen und auch Veranstaltungen finden bis auf weiteres nicht statt. „Die Regelungen sind in diesem ersten Schritt noch recht eingeschränkt“, erläutert Melanie Liekmeier, verantwortliche Hygienefachkraft für das St.-Marien-Hospital. „Für uns hat es oberste Priorität, alle Beteiligten – Besucher, die uns anvertrauten Patienten und das Krankenhauspersonal – vor möglichen Infektionen zu schützen. Wir beobachten das Infektionsgeschehen im Hochsauerlandkreis und den angrenzenden Regionen genau, so dass wir die Besucherregelungen jederzeit auch kurzfristig anpassen können.“