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Aktuelles aus Marsberg

Feuerwehren bei mehreren Einsätzen gefordert: Zeitgleich Verkehrsunfall und Flächenbrand

Bredelar/Obermarsberg. Zwei nahezu zeitgleiche Einsätze haben am Dienstagnachmittag mehrere Feuerwehren aus dem Stadtgebiet Marsberg gefordert.

In Bredelar ereignete sich ein Verkehrsunfall auf der B7 mit drei verletzten Personen. In der Nähe des Hasentals in Obermarsberg kam es zu einem Flächenbrand in einem abgelegenen Waldstück. Um kurz vor 16 Uhr wurden die Feuerwehren aus Bredelar, Beringhausen, Padberg, Helminghausen und Marsberg zu einem Verkehrsunfall auf der B7 (innerorts) alarmiert. Drei Personen in zwei PKW waren an diesem Unfall beteiligt und in ihren Fahrzeugen eingeschlossen. An der Einsatzstelle angekommen, richteten Feuerwehr und Rettungsdienst schnell den Fokus auf die Stabilisierung und Erstversorgung der Personen. Vorher war die Einsatzstelle an der stark befahrenen Straße entsprechend abgesichert worden. Nachdem die Menschen medizinisch versorgt und die Fahrzeuge entsprechend gesichert waren, konnten die Verletzten aus ihren PKW befreit und vom Rettungsdienst in die Krankenhäuser in Brilon und Marsberg gebracht werden. Ebenso wurden auslaufende Betriebsstoffe aufgenommen und die Straße gereinigt. Der Einsatz von hydraulischem Rettungsgerät war nicht notwendig. Eine besondere Herausforderung stellte für die Einsatzkräfte einer der beteiligten PKW dar, bei dem es sich um ein Fahrzeug mit Elektro-Antrieb handelte. Dank einer Rettungskarte, die glücklicherweise online verfügbar war, konnte die Feuerwehr die genaue Lage der Hochvolt-Trennstelle erkunden und diese betätigen. Etwa 40 Einsatzkräfte aus den genannten Einheiten waren etwa 90 Minuten im Einsatz. Die Polizei nahm noch vor Ort Ermittlungen zum Unfallhergang auf. Gegen 16.10 Uhr wurden die Feuerwehren aus Obermarsberg, Erlinghausen und Giershagen zu einem Flächenbrand alarmiert, der zwischen Obermarsberg und Erlinghausen gemeldet wurde. Dank eines Einweisers konnte die Einsatzstelle über die Zufahrt zum Frohntal schnell erreicht werden. Etwa 70 Quadratmeter trockene abschüssige Böschung standen in Brand. Mit zwei C-Rohren konnte der Brand schnell gelöscht werden. Das Löschwasser wurde aus den Behältern der drei Löschfahrzeuge entnommen. Der Vorrat von insgesamt rund 2400 Litern reichte aus, so dass keine Wasserförderung über eine lange Wegstrecke erforderlich war. Etwa 30 Einsatzkräfte aus den drei Einheiten waren eine gute Stunde im Einsatz.