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Platz vor der Schützenhalle umgestaltet

02. 06. 2021

Obermarsberg (ma). Karl-Friedrich Hein hat viel für Obermarsberg getan. 1916 kaufte er einen Teil des ehemaligen Klosters. Immer wieder setzte er sich für das Wohl der Bürger ein, er ließ beispielsweise eine Mühle bauen, um den Menschen Arbeit zu geben. Aber vor allem gab er das Geld für den Bau der Schützenhalle in Obermarsberg, die 1930 eingeweiht wurde und bekanntlich heute noch steht. Das ehemalige „Stift“ gehört immer noch seiner Familie. Zudem brachte Karl-Friedrich Hein sein Vermögen 1938 in eine Stiftung ein. Aus dieser fließen bis heute immer noch in regelmäßigen Abständen Gelder in Projekte in Obermarsberg. Aufgrund dieser großen Verdienste hat der Großneffe von Karl-Friedrich, Sigurd Born, sich dafür eingesetzt, in Form einer Karl-Friedrich-Hein-Straße ein sichtbares Zeichen in der Oberstadt zu setzen. Weil eine Straßenumbenennung aber mit zu vielen Umständen verbunden gewesen wäre, hat die Schützenbruderschaft schließlich entschieden, dass der Platz vor der Schützenhalle, der ihr gehört, den Namen Karl-Friedrich-Hein-Platz bekommen soll. Das sollte eigentlich auch schon gebührend gefeiert werden, doch die Pandemie hat es bisher verhindert. Sobald es möglich ist, soll das nachgeholt werden. Ein Schild steht aber bereits.
Den Platz verschönert hat die Schützenbruderschaft auch schon. Grund war unter anderem auch, dass das 90-jährige Bestehen der Schützenhalle gefeiert werden sollte. So wurden Bänke mit Papierkörben und bepflanzte Tröge aufgestellt. Hinter der Schützenhalle ist eine Hundetoilette am Weg "Auf der Mauer" entstanden. Sie wurde eingerichtet, um der zunehmenden Verunreinigung durch Hundekot im Umfeld der Schützenhalle und auf dem Mauerweg zu begegnen. Gereinigt und unterhalten wird sie von der Schützenbruderschaft. Zur Straße hin grenzen Poller den Platz ab, es gibt nun nur noch eine kleine Einfahrt. Auch wurden die Parkplätze markiert. Sämtliche Arbeiten an dem Platz wurden von Sigurd Born finanziert. 
Bisher war auf dem Platz immer kreuz und quer geparkt worden. Auch Baufahrzeuge wurden dort abgestellt. Oft hatte das notwendige Arbeiten an und in der Schützenhalle sowie am Platz selbst erschwert. Beispielsweise wurden nach dem Winter durch Streusalz beschädigte Ökopflastersteine ausgetauscht, was aber nicht möglich war, wenn dort jemand parkte. Daher wird in Zukunft auch ein Schild darauf hinweisen, dass der Platz der Schützenbruderschaft gehört und die Benutzung nur in Absprache mit ihr erfolgen kann. „Wir wollen damit niemanden verärgern, aber mit dem Eigentum an solch einem Platz sind auch Pflichten verbunden. Weil die Nutzung durch die Allgemeinheit die Arbeiten erschwert hat, mussten wir etwas ändern“, bitten Oberst Sturmius Wegener und seine Vorstandskollegen um Verständnis.

 

Bild zur Meldung: Der neu gestaltete Platz vor der Schützenhalle.

 
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