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Drei Einsätze binnen 24 Stunden

03. 06. 2021

Westheim/Heddinghausen. Drei Brandeinsätze binnen 24 Stunden – der Juni begann für die Feuerwehren aus der Stadt Marsberg sehr einsatzintensiv. Zwei Einsätze in Westheim und einen weiteren in Heddinghausen mussten die Wehrleute bei sommerlichen Temperaturen abarbeiten.
Zuerst wurde am frühen Dienstagsabend ein Brand von Strohballen in einer Scheune zwischen Westheim und Helmighausen gemeldet. Die Löschgruppen aus Westheim, Oesdorf, Meerhof und der Löschzug Marsberg wurden alarmiert. Zwar lag die Einsatzstelle schon auf hessischer Seite, aufgrund des Notrufs war aber Alarm für die Marsberger Wehren gegeben worden.
Diese hatten den Brand schnell unter Kontrolle: 15 Strohballen vor einer Scheune brannten. Mit  Wasser und Schaum wurden die Ballen abgelöscht, das Stroh auseinandergezogen und weiter gelöscht. Nach anderthalb Stunden war der Einsatz für die Feuerwehr beendet, etwa 40 Einsatzkräfte waren unter der Leitung von Jörn Garbes aus Westheim im Einsatz.
Bereits einen Tag später mussten diese Einheiten erneut nach Westheim ausrücken, gemeinsam mit der Löschgruppe Essentho. Gemeldet wurde gegen 15.10 Uhr ein LKW-Brand auf der B7 nahe einer Tankstelle. An dem LKW war offenbar ein Reifen heiß gelaufen und hatte Feuer gefangen. Noch vor Eintreffen der Feuerwehr konnte durch einen Pulverlöscher der Brand bereits effektiv bekämpft werden: Der Marsberger Löschzugführer war vor Ort und setzte nach Absetzen des Notrufs den Feuerlöscher ein.
Durch die Feuerwehr wurde der LKW-Reifen samt Achse sodann mittels eines Strahlrohrs heruntergekühlt und mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. Auch hier hatten die Wehrleute den Brand schnell gelöscht. Dabei gingen die Trupps unter Atemschutz vor, der Einsatz war für die etwa 50 Einsatzkräfte unter der Leitung von Jens Garbes aus Westheim nach einer guten Stunde beendet.
Um 16.25 Uhr gab es dann Alarm für die Löschgruppen aus Heddinghausen, Canstein, Leitmar und den Löschzug Marsberg. Gemeldet war ein Scheunenbrand, der auf ein angrenzendes Wohnhaus überzugreifen drohte. Eine 54-Jährige hatte Unkrautvernichtungsarbeiten mit einer offenen Flamme durchgeführt. Hierbei geriet das Holztor einer Scheune in Brand. Als die Löschgruppe Heddinghausen eintraf, stand das Tor in Vollbrand, das Feuer hatte bereits Teile des Dachstuhls der Scheune erfasst. Auch Teile der Hausfassade waren bereits in Mitleidenschaft gezogen, da die Scheune direkt an das Wohnhaus angrenzt.
Mittels eines Schnellangriffs konnte das Feuer sehr schnell gelöscht werden. Mit einem Hochdrucklüfter wurde die Scheune anschließend entraucht. Über die Drehleiter mussten mit einer Kettensäge Teile des Dachstuhls geöffnet, entfernt und abgelöscht werden. An der Hausfassade mussten die Wehrleute Teile der Fassadendämmung entfernen: Teilweise war auch sie in Brand geraten, ebenso mussten weitere Brandnester darunter ausgeschlossen werden. Auch hier kam zur Kontrolle der betroffenen Bereiche eine Wärmebildkamera zum Einsatz.
Insgesamt drei Trupps gingen dabei unter Atemschutz vor, um die erforderlichen Lösch- und Nachlöscharbeiten durchzuführen.
Verletzt wurde bei dem Brand zum Glück niemand: Drei Hausbewohner wurden wegen des Verdachts einer Rauchgasvergiftung vom Rettungsdienst untersucht, es konnte aber nichts festgestellt werden. Auch das Wohnhaus selbst war bis auf den kleinen Teil der Fassade nicht betroffen.
Zur Ursache des Feuers nahm die Polizei Ermittlungen auf. Knapp 40 Feuerwehrleute waren unter der Leitung von Ralf Padberg aus Heddinghausen im Einsatz. StrohballenbrandLKW-Brand an der B7

 

Bild zur Meldung: Einsatz in Heddinghausen

 
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