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Brand in Patientenzimmer

04.​02.​2026

Marsberg. Mit einem Feuer in einem Patientenzimmer auf dem LWL-Gelände am Weist waren fast 60 Einsatzkräfte der Feuerwehr Marsberg in der Nacht zu heute konfrontiert. Glücklicherweise kam niemand zu Schaden. Das Pflegepersonal hatte die betroffene Station bereits vollständig evakuiert, als die Feuerwehr eintraf.
Gegen 23.10 Uhr ging der Einsatzalarm bei der Feuerwehr ein, eine aufgelaufene Brandmeldeanlage war gemeldet. Vor Ort war sehr schnell klar, dass ein tatsächliches Brandereignis vorlag: In einem Patientenzimmer im ersten Obergeschoss war es zu einem Brand gekommen, der bereits fortentwickelt war und auf das Mobilar des Zimmers übergegriffen hatte. Alle 25 Patienten der betroffenen Station, die auf insgesamt drei Etagen untergebracht waren, wurden durch das Personal vor Ort unverzüglich evakuiert und zum vorgesehenen Sammelplatz gebracht.
Für die Feuerwehr stand somit keine Menschenrettung an, es mussten neben den Löschmaßnahmen aber umfangreiche Lüftungsmaßnahmen vorgenommen werden.
Drei Abschnitte wurden gebildet, Brandbekämpfung, medizinische Rettung sowie ein Sammelplatz für Atemschutzgeräteträger.
Die evakuierten Patienten wurden durch den Rettungsdienst aus Bad Wünnenberg gesichtet. Niemand wurde bei dem Brand verletzt, ins Krankenhaus musste niemand.
Die Feuerwehr nahm einen Löschangriff unter Atemschutz vor, anschließend erfolgten Lüftungsmaßnahmen und Kontrollmessungen im gesamten Gebäude. Während das Brandgeschoss aufgrund des Feuers zurzeit nicht bewohnbar ist, konnten das Erd- und zweite Obergeschoss weiter genutzt werden. Die vier Atemschutz-Trupps durchliefen nach dem Einsatz am Sammelplatz die obligatorische Einsatzstellenhygiene. 
Ein Krankentransportwagen des Deutschen Roten Kreuzes stellte den medizinischen Eigenschutz für die Einsatzkräfte vor Ort sicher.
Unter der Leitung von Jörg Wlasny aus Marsberg waren zuerst Feuerwehrleute aus Marsberg, Obermarsberg und Erlinghausen Im Einsatz, aufgrund des bestätigten Feuers rückten kurze Zeit später auch Einsatzkräfte aus Essentho und Giershagen aus, ebenso die Führungsunterstützung und die Fachgruppe Drohne. Etwa anderthalb Stunden dauerten die Maßnahmen der Feuerwehr. Die Polizei ermittelt zur Brandursache.
 

 

Bild zur Meldung: Einsatz beim LWL.

 
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