Lichtbogen in elektrischer Anlage
Giershagen. Knapp 45 Einsatzkräfte der Feuerwehr Marsberg mussten am Montagabend zu einem Industriebetrieb in Giershagen ausrücken. Ein Kurzschluss in einer Tonfrequenzsperre sorgte für einen Lichtbogen und zerstörte diese völlig. Automatische Löschanlagen lösten aus, mehrere Räumlichkeiten in einem Produktionsgebäude waren betroffen. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Auch die Feuerwehr musste keine eigenen Löschmaßnahmen ergreifen.
Gegen 21 Uhr ging der Einsatzalarm bei der Feuerwehr ein. Die Brandmeldeanlage zeigte mehrere ausgelöste Rauchmelder sowie eine ausgelöste Kohlendioxid-Löschanlage an. Am betroffenen Gebäude angekommen zeigte sich zudem deutlich erkennbare Rauchentwicklung nach außen.
Die Feuerwehr baute einen Löschangriff auf, mehrere Trupps rüsteten sich mit Atemschutz aus. Wegen der ausgelösten Kohlendioxid-Löschanlage wurde zudem die kommunale Messkomponente nachalarmiert.
Als die Räume stromlos geschaltet waren, konnten Trupps unter Atemschutz in die betroffenen Bereiche vorgehen; es zeigte sich kein offenes Feuer, das Brandereignis blieb auf das zerstörte Bauteil begrenzt.
Es folgten sodann umfangreiche Lüftungsmaßnahmen, anschließend wurden mit Messgeräten die betroffenen Räume kontrolliert und freigemessen. Vier Trupps gingen unter Atemschutz vor, im Anschluss durchliefen sie die erforderliche Einsatzstellenhygiene.
Nach knapp zweieinhalb Stunden rückten die letzten Einsatzkräfte wieder ab. Die 45 Einsatzkräfte aus den Einheiten Giershagen, Borntosten, Leitmar, Obermarsberg, Beringhausen, Bredelar und Marsberg waren unter der Leitung von Ralph Pohle aus Giershagen vor Ort.
Bild zur Meldung: Einsatz bei der WEPA







